"Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein."                (Philip Rosenthal)

Werner Kramer | 04.04.1954         

                                      

 

Malen, das heißt, aus der Farbe das Bild formen.“ Dieses prominente Zitat des Künstlers Ernst Wilhelm Nay (1902-1968) charakterisiert treffend das künstlerische Arbeiten von Werner Kramer. Farbenerlebnis, Farbenimagination, Farbendynamik, Farbenpracht – ein hohes visuelles Aufforderungspotential besitzt das innerhalb einer erstaunlich kurzen Zeit geschaffene vielfältige Œuvre des Künstlers Werner Kramer, das von der chromatischen Qualität der Farb-Form-Dramaturgie lebt. Seit 2004 gestaltet er fröhlich, frech, humorvoll, witzig und ironisch mit großer Virtuosität seinen Farbenkosmos, eine faszinierende Facette dieses immer noch so rätselhaften und geheimnisvollen Komplexes der Farben.

 

Mit den der Malerei eigenen Mitteln „Farbe“ und „Form“ entwickelte er unkonventionelle Bildwerke mit individuellem Bildvokabular, indem er mit der ästhetischen Wirkkraft der Farben und unterschiedlichen Farbstrukturen fantasievoll experimentierte. So entstand kontinuierlich ein disparates malerisches Œuvre, das Assoziationen an die Künstler Wassily Kandinsky und Ferdinand Hodler weckt.

Der autonome, teils expressionistisch-intensive Farbeinsatz, die Gestaltung aus der Farbe heraus, besitzt eine starke sinnliche Präsenz. Sie wird noch verstärkt durch die kalkulierte Strukturierung mittels variierender Duktusstärke, mehrerer Farbschichten, verlaufenden Farbspuren, reliefartigem Spachtelauftrag oder Verwendung von Mamorstaub, Sandkörnchen oder Kaffeesatz.

Technisch virtuos und von einer beeindruckenden Intuition für die archetypische Kraft der Farben geprägt wird der Akt des Malens zu einer koloristischen Kodierung von Emotionen. Die Bildwerke wirken lebendig und kraftvoll, nie langweilig. Überzeugend und souverän gelingt es dem Künstler Werner Kramer, den Rezipienten mit auf eine Reise in die geheimnisvolle, zauberhafte Welt der Farben zu nehmen, die jedem ganz eigene Emotionen und Assoziationen ermöglichen.

Dr.Maria Leven ,Kunsthistorikerin Brühl, im Februar 2016

 

Diese Emotionen und Visionen muss er malen, und zwar unmittelbar. Das sind oft nur grobe Pinselstriche, die das Bild skizzieren. Die Farben zeigen ein Chaos, das erst im weiteren Verlauf im entstehenden Bild sortiert und gezähmt wird. Kramer malt bevorzugt in Öl. Für die ersten Entwürfe hat er meist nicht die Geduld, um die Trockenzeiten abzuwarten. Er legt darum manchmal die Bilder erst in Acryl an und erkennt dabei die Wirkung der Farben und Formen. Die weitere Ausführung und Umsetzung erfolgt dann in Öl.

Immer wieder greift der Künstler seine Werke auf, ergänzt und korrigiert, detailliert und vertieft solange, bis die Farben, Verläufe und Ausprägungen das ausdrücken, was er vor seinem inneren Auge sieht. Er malt und spachtelt, bis er die Harmonie, die ihn im Innersten berührt, in seinen Farbkompositionen zum Ausdruck gebracht hat. Selbst nach Jahren greift er Bilder wieder auf und ergänzt sie.

Kramer lässt sich nicht in einen bestimmten Stilraum pressen. Trotz seiner Eigensinnigkeit und großen Gattungsvielfalt wurde ihm von Kunstsachverständigen eine eigene kontinuierliche Handschrift attestiert. In den Jahren seiner künstlerischen Tätigkeit kann er bereits mehrere hundert Werke zu seinem Schaffen zählen. Er hat seinen Stil gefunden. Seine Bilder lassen sich Serien zuordnen, sind aber trotzdem immer wieder unterschiedlich.

 

 

"Der Maler ist das Auge der Welt." (Otto Dix)

Farbenerlebnis – Farbenimagination - Farbendynamik - Farbenpracht

Mit diesen koloristischen Begriffen lässt sich das innerhalb einer erstaunlich kurzen Zeit geschaffene Werk des Künstlers Werner Kramer charakterisieren, ein Werk, das seine mitreißende Freude am Umgang mit Farben ausstrahlt und von seiner intuitiven Sensitivität für Farben zeugt. Seine Bilder leben von der chromatischen Qualität der Farb-Form-Dramaturgie.

 

Seit 2004 entwickelte er mit den der Malerei eigenen Mitteln „Farbe“ und „Form“ autodidaktisch individuelle Bildwerke, indem er mit der ästhetischen Wirkkraft der Farben und unterschiedlichen Farbstrukturen experimentierte. So entstand kontinuierlich ein disparates malerisches Œuvre, das Assoziationen an die Künstler Wassily Kandinsky und Ferdinand Hodler weckt. Dem Künstler Werner Kramer gelingt es, den Rezipienten mit auf eine Reise in die geheimnisvolle, zauberhafte Welt der Farben zu nehmen, die jedem ganz eigene Emotionen und Assoziationen ermöglichen.

Dr. Maria Leven - Brühl   im Juni 2015

Kunsthistorikerin

 

Informationen über den Künstler

Kramer, geboren 1954 in Köln, lebt und arbeitet als freischaffender Künstler in Hürth. Er wurde völlig kunstlos geboren und erzogen. Er hat weder die Düsseldorfer noch die New Yorker Schule besucht, sondern arbeitet völlig autodidaktisch. Die Rückmeldungen der Betrachter und der Austausch mit Kollegen fordern und fördern ihn und führen somit zu einer kontinuierlichen Weiterentwicklung durch Ausprobieren. Kramer präsentiert seine Werke seit 2008 regelmäßig und rege in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland und auch über das Internet. Durch viele Kontakte hat er sich in der Kunstszene etabliert. So ist er Mitglied der Artclub Galerie in Köln und bei der Künstlerplattform Crossart International.

 

Zu seinen Arbeiten

Die Vier galt im Mittelalter als die Zahl des Irdischen. Neben den vier Elementen gibt es die vier Himmelsrichtungen, Jahreszeiten und Temperamentesowie die vier Elemente (Feuer, Wasser, Erde, Luft) als Grundbestandteile allen Seins. Bei Kramer findet sich die Vier in der Serie »quattro«.

Mit den Arbeiten „quattro kleinkariert“ will der Künstler das Kleinkarierte im Menschen aufzeigen. Realistische Formen sind ansatzweise bei den Arbeiten „quattro world“ zu erkennen. Die Werke zu „quattro Universum“ gehen von einem Punkt aus, von innen nach außen, durchsetzt mit Linien, die man auch als Lebenslinien interpretieren kann. Bei „criss cross“handelt es sich um eine Abart der quattros, ein kreuz und quer von Linien, farblich gefüllt. Angeregt durch die Schriften des Alten Testaments im Buch Genesis über die Entstehung der Erde entstanden die Werke der Serie »langsyne«, die Entstehung der Sonne, die Säulen der Erde, die Himmelskörper, das Tor des Hades oder der Aufbruch der Erde, um nur einige zu nennen. Diese Serie beschreibt „vor langer Zeit“ und präsentiert sich am besten in alten Gemäuern. Kramer verwendet hier als Grundlage Acrylstoffe, verschiedene Sande und Marmormehl und malt darüber mit Öl. Dadurch entsteht eine Rissbildung, die so gewollt ist und den Aufbruch zu Neuem symbolisieren soll.

Bereits 2006 malte Kramer „Farbentränen“. Diese Thematik hat er in seinen Serien »summer rain«, »rainy day« und »night rain« wieder aufgegriffen. Kennzeichnend sind die fließenden auslaufenden Formen. Die äußeren Bereiche sind meist gelb, die Farben fließen zur Mitte hin und symbolisieren Rinnen, Wasserfall und Tiefen. Das Bild entwickelt sich zum Teil selbst mit. Die Farben geben den Weg und den Verlauf vor. Hier arbeitet Kramer mit Lösungsmitteln, die diese Entwicklung einerseits unterstützen aber auch unterbinden können.

Seine Inspirationen holt sich Kramer unter anderem auf seinen vielen Reisen. So erwanderte er zum Beispiel 2012 einen Teil des Jakobsweges und im Sommer 2014 den Rhein von der Schweiz bis nach Köln. Unterwegs fotografiert er viel, um so seine Eindrücke zu konservieren. Diese Fotos finden sich später gemalt in der Serie »Landschaften«sowie >quer stripes< wieder. Dazu gehört auch die Serie »Der Weg«. Hierbei handelt es sich um realistische, teils surrealistische Bilder, die immer wiederkehrend den langgezogenen Weg als Motiv haben, den Weg in die Ferne, der die Sehnsucht nach Weite und Weiterkommen symbolisiert.

 

Anne Müller, Köln

 

Vita

 

1954 in Köln geboren, verheiratet, drei Kinder

 

2004 Beginn als freischaffender Künstler in Hürth

 

2008 Beginn der Ausstellungstätigkeit

 

2008 Kontakt zur Düsseldorfer Schule über den Künstler Michael Broermann

 

2008 Kontakt zum Opernmaler Michele Ciccione

 

2011 Technik der Zeichnung intensiviert durch Bildbesprechungen und Super-

         visionen mit dem Künstler Michael Broermann

2011 Workshop „Kunst Skulpturen Malerei Ideen Geschichte“ mit dem

 

        Bildhauer und Maler Axel Luther, Bayreuth

 

2013 Mitglied der Artclub-Galerie in Köln

 

2013 Mitglied der Künstlerplattform Crossart

2015 Einzelunterricht bei Karol Chrobok Köln

 

 

 

Werner Kramer

 

Trierer Str. 29 c

50354 Hürth

Tel.:  +492233 45992

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Botschafter für

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